Green Economy in Prag


 			
 				
 						
 						 		
 	   		 
		   		
    
	  				
    
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In Prag wurde vom tschechischen Umweltminister Ladislav Miko unter der Schirmherrschaft des ehemaligen tschechsichen Präsidenten das Green Economy Abassadors Forum veranstaltet.

In der UNEP-Studie Green New Deal wird empohlen, dass die G20-Länder sich so verhalten sollen wie China oder Südkorea, die versuchen, ihre Abhängigkeit von Kohlenstoff durch Investitionen in der Höhe von 3% des BIP zu senken. Auch Australien und Schweden schaffen es, mehr als 1% des BIPs in die kohlenstoffarme Wirtschaft zu investieren. Andere G20-Länder erreichen dieses Niveau der Investitionen nicht. Bei Deutschland liegen die Investitionen in die 'grüne Wirtschaft' bei 0,5% des BIPs, bei Frankreich sogar 0,3% des BIPs. 

Alle Teilnehmer stimmten eindeutig zu, es sei notwendig, alle ökonomischen Mittel im Finanz-, Geld-und Steuerpolitikbereich zu nutzen. "Als Beispiel könnte die ökologische Steuerreform und vor allem die Kohlenstoffsteuer dienen," meinte der ehemalige tschechische Umweltminister Martin Bursík. " Die Preise sollten klar die Kosten widerspiegeln, mit denen die Waren oder die Dienstleistungen verbunden sind - d.h. alle Kosten, die durch deren Produktion entstehen, einschließlich der externen Kosten die ihre Produktion der Gesellschaft und der Umwelt verursacht," fügte Prof. Barbier hinzu.

Laut Prof.Švejnar befinden sich heutzutage im Wirtschaftssektor viele Subjekte, die an 'Grüner Wirtchaft' interessiert sind. "Die jetzige wirtschaftliche Krise sollte als Auslöser für eine Wende in der Wirtschaft dienen," äußerte sich Prof. Švejnar. "Diese neue Wirtschaft muss in erster Linie nachhaltig sein, das bedeutet, dass die Naturressourcen nicht schneller verbraucht und weggegessen werden dürfen, als die Erde fähig ist, uns diese zu bieten."

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